Wirtschaftliche Bedeutung & Probleme von Open-Source
Eine Studie hat im Auftrag der Europäischen Union die wirtschaftliche Bedeutung von Open Source untersucht. Die Studie wurde im Jahr 2006 durchgeführt.
Die Untersuchung ergab, dass der Marktanteil in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist.
Open Source hat der Studie zu folge einen Gesamtwert von ungefähr zwölf Milliarden Euro.
Allerdings wird diese Wertschöpfungen in den Wirtschaftsstatistiken nur ungenügend erfasst.
Auf Unternehmensseite sind Sun, IBM und RedHat die größten Programmlieferanten.
Bei den IT-Dienstleistern wird für das Jahr 2010 ein Marktanteil von 32 Prozent für Open-Source erwartet. Aus diesem Grund befürwortet man eine stärkere Förderung des Open-Source Sektors. Damit soll das wirtschaftliche Potenzial von Open Source besser genutzt werden.
Vor allem bei der Wirtschaftsförderung findet Open-Source immer mehr Gehör.
Seit einigen Jahren hat sich in den Wirtschaftswissenschaften eine lebhafte Debatte um Open-Source-Software entwickelt.
In den meisten Fällen werden Open-Source-Projekte werden von einer zentralen Instanz verwaltet und koordiniert.
Die Entscheidung welche Ziele mit dem Projekt angestrebt werden und welche Funktionen eingebunden werden sollen, obliegt in den meisten Fällen dem Projektgründer, die beteiligten Entwickler können nur begrenzt mitbestimmen.
Diese Situation führt oft dazu, dass sich Entwickler abspalten und eigene ähnliche Projekte eröffnen. Für die Anwender gibt es dann viele ähnliche Softwareprojekte, welche die Auswahl erschweren.
Ein sehr gutes Beispiel für diese Situation sind die unterschiedlichen Linux-Distributionen.
In dem Buch "Die Kathedrale und der Basar" beschreibt bereits der Autor eine Entwicklungsmethode, welche es ermöglichen soll, dass Open-Source-Projekte selbstständig von der Gemeinschaft verwaltet werden können.
bei Experten ist umstritten, ob diese Entwicklungsmethode überhaupt in die Praxis umgesetzt werden kann.